Schon mit Mitte dreißig fehlen den Deutschen im Durchschnitt sechs Zähne, im Alter steigt diese Zahl kontinuierlich an. Seit schöne Zähne zum Statussymbol avanciert sind, geben immer mehr Menschen stabilen Zahnimplantaten den Vorzug vor potenziell wackeligen Brücken und Prothesen. Dabei wird eine künstliche Zahnwurzel aus körperverträglichem Titan implantiert, auf der später Krone oder Zahnersatz befestigt werden können. Vorteil: Bei einer Zahnlücke müssen die gesunden Nachbarzähne nicht abgeschliffen werden. Mit Hilfe von Röntgenbildern und moderner 3-D-Technik kann der Zahnarzt die Position und Größe des benötigten Implantats exakt vermessen. Der operative Eingriff erfolgt unter geringen Schmerzen in örtlicher Betäubung, dabei passt der Arzt das Implantat mit einem Spezialbohrer im Kieferknochen ein. In Ausnahmefällen kann eine Vollnarkose sinnvoll sein, zum Beispiel wenn der Arzt mehrere Implantate gleichzeitig einsetzt. Die OP-Kosten werden von wenigen Ausnahmefällen abgesehen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, bei privat versicherten Patienten besteht die Möglichkeit einer teilweisen Kostenerstattung.