So verläuft die Schweißdrüsenabsaugung
Zunächst wird eine eigens für die Schweißdrüsenabsaugung modifizierte Tumeszenzlösung in den Achselbereich eingebracht. Der Patient spürt nur einen kleinen Pieks, danach verläuft der Eingriff schmerzfrei. Die Tumeszenzlösung wirkt etwa einer Viertelstunde ein und weicht das Gewebe auf. Anschließend setzt der Operateur zwei kleine Schnitte in die Achselhaut und saugt mit einer drei Millimeter dünnen, gewinkelten Spezialkanüle eine Schicht aus Fett und Bindegewebe ab, in der die Schweißdrüsen sitzen. Diese eigentliche Absaugprozedur dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten. Danach verschließt der Operateur die wenige Millimeter kleinen Zugänge mit Spannpflastern. Dem Patient wird ein Kompressionshemd angelegt, das er für vierzehn Tage tragen muss.