OP-Verfahren für eine umfassende Gesichtshebung gibt es verschiedene, allgemein hat sich das sogenannte SMAS-Lifting als „State of the Art“ (anerkannt höchster Stand) und als am meisten gebräuchliche Technik durchgesetzt. „SMAS“ bedeutet in der Sprache der Mediziner „Superficial Muscular Aponeurotic System“ (deutsch: oberflächlich-muskuläres Sehnenplatten-System) und steht für das Muskel-, Sehnen-, Bindegewebe, das der Oberhaut den richtigen Halt verpasst. Grundprinzip der SMAS-Technik: Der Operateur strafft nicht nur oberflächlich Gesichts- und Halshaut, er geht gleichzeitig in die Tiefe, hebt die erschlafften Gewebestrukturen (SMAS-Schicht und Fettgewebe) an und bringt sie an ihre ursprüngliche Position zurück.
Das Ziel: Eine natürlich wirkende Verjüngung bei möglichst unauffälligem Narbenverlauf. Dem gegenüber steht die Horrorvision eines leblos und maskenhaft wirkenden Gesichts. Ein Kunstfehler, zu dem es kommt, wenn der Operateur zu stark oder ungleichmäßig strafft.
Was jeder wissen sollte: Das mindestens drei Stunden dauernde Gesichtslifting gilt als der anspruchsvollste schönheitschirurgische Eingriff überhaupt. Nur langjährig erfahrene Operateure, die sowohl das Handwerk beherrschen als auch den nötigen Sinn für Symmetrie und Ästhetik mitbringen, kommen für eine solche Operation in Frage. Die meisten Spezialisten führen sie in Vollnarkose durch. Zuvor sollte der Operateur genau planen, wie sich die Erwartungshaltung des Patienten umsetzten lässt – eventuell helfen dabei Gesichtsfotos aus der Jugend des Patienten, die dem angestrebtem Aussehen nahe kommen.